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<pre>Mit dem Alles-oder-(fast)-Nichts-Spiel gegen Lazio Rom und dem anschließenden Kracher in München wird den Leverkusenern somit ein Start in die Saison geboten, der sich wahrlich gewaschen hat: Angesichts der zweifelsohne noch voll aufgeladenen Akkus muss es der Werkself allerdings keineswegs zum Nachteil gereichen, bereits in diesen Tagen von einem hochkarätigen Termin zum nächsten zu eilen.  <p> Champions-League-Aspirant gegen Bundesliga-Aufsteiger! Am ungewohnten Sonntagstermin (13:30 Uhr) empfängt Borussia Dortmund Hannover 96 und will seine Serie in der Bundesliga verteidigen. Unter Peter Stöger ist der BVB in der Meisterschaft noch ohne Niederlage und hat die Königsklasse vor Augen.  <p>  Die Defensive präsentiert sich derzeit ebenfalls gut in Schuss. Großen Anteil daran hat „Wunderwuzzi“ (österr. für Alleskönner) David Alaba, der mangels Personal auch als Innenverteidiger tadellos funktioniert. <p> Denn die Schwarz-Gelben haben mit Abwehr-Chef Mats Hummels sowie den beiden Mittelfeld-Säulen Ilkay Gündogan und Henrikh Mkhitaryan drei absolute Leistungsträger und Stammspieler verloren. <p>  Bereits die Begegnungen zuvor gingen mit jeweils nur einem Tor Unterschied (4:3, 2:1, 3:2) nur knapp an Dortmund.  </pre>


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<pre>Noch weitaus schlimmer ist es um die Europacup-Dauergäste aus Gelsenkirchen, Leverkusen und Mönchengladbach bestellt. Würde es für dieses Trio doch aktuell nicht einmal zum Wiedereinzug ins internationale Geschäft reichen.  <p> Aufgrund der aktuellen Torflaute der Fohlen ist es gut möglich, dass die TSG diese Serie nun auf drei Matches en suite ausbaut. Zudem können sie erstmals in dieser Saison drei Siege in Folge einfahren.  <p>  Und sollten die Schwarz-Gelben nach fünf sieglosen Liga-Spielen hintereinander noch ein sechstes folgen lassen, könnte es dann vielleicht auch Dortmund-Coach Peter Bosz an den Kragen gehen. <p> Diese Willensstärke wird auch am Samstag in Dortmund gefordert sein. Schließlich ist der Signal Iduna Park eine kaum einnehmbare Festung: Von den letzten 40 (!) Bundesliga-Heimspielen hat der BVB keines verloren! <p>  „Wir werden jetzt nicht die große Klappe machen, wir wollen aber jedes Spiel gewinnen„, gab Trainer Labbadia die Marschroute für den Hinrunden-Endspurt vor.  </pre> 


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<pre> Zumindest wenn es um den Verbleib in der Bundesliga geht, hat Hecking mit der Wahl des Arbeitgebers vermutlich abermals auf das richtige Pferd gesetzt – ebenso wie die gleichfalls abgestürzten Wölfe, scheint die strauchelnde Macht vom Niederrhein ganz einfach „too big to fail“ zu sein.  <p> Werders Aufsichtsrats-Chef Marco Bode rückt dabei zwei ganz besondere Stärken in den Vordergrund, die die Grün-Weißen im bisherigen Saisonverlauf immer wieder ausgezeichnet haben — innere Stabilität und Nervenstärke:  <p>  Zudem gelangen der Mannschaft von Pal Dardai damit lediglich zwei Siege in den letzten zehn Partien der Bundesliga. <p>  Ob es am Dienstag mit Sieg Nummer zwei klappt, bleibt abzuwarten. Die Wettanbieter gehen von einer extrem knappen Angelegenheit aus. Bisher haben es die Lilien noch jedem Klub schwer gemacht, etwas Zählbares herauszuholen. Darmstadt hält spielerisch überlegenen Klubs seine Haupttugenden Einsatz und Kampfkraft entgegen. <p>  Den verständlicherweise am Boden liegenden Kölnern muss es ob dieser Entwicklungen wie ein Hohn erscheinen, dass es nun auch noch nach München geht — der Gedanke an einen achtbaren Auftritt an der Isar lässt derzeit selbst die blühendste Phantasie an ihre Grenzen stoßen.  </pre>


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<pre> St. Pauli holte beim torlosen Remis gegen Leipzig seinen ersten Punkt in der laufenden Saison und auch die erste Weiße Weste. Nimmt man die Partien aus der Spielzeit 2010/11 hinzu, als die Kiezkicker zuletzt im Oberhaus zugegen waren, dann warten sie seit mittlerweile 16 BL-Spielen auf einen Sieg. 17 sieglose Bundesliga-Partien am Stück wären für den SCP eingestellter Vereins-Negativrekord.  <p> Allerdings konnte der FCA noch nie ein Heimspiel gegen Dortmund gewinnen. Von den bisherigen sechs Gastspielen der Dortmunder endeten zwei mit einem Unentschieden und vier mit einem BVB-Sieg.   <p> Wenngleich Hertha BSC das jüngste Duell mit dem FCA für sich entscheiden hat (1:0), gehen auch wir davon aus, dass die Blau-Weißen in der Fuggerstadt Probleme bekommen werden. Darauf deutet zu guter Letzt auch jene Tatsache hin, dass die Berliner nach wie vor auf ihren ersten Dreier in der Augsburger WWK Arena warten. <p>  Die Dortmunder machten es der ungewohnten Konkurrenz zuletzt allerdings auch denkbar einfach, sich ein kleines Polster anzufuttern: Nach sich schon zuvor häufenden Fehlschlägen kamen die Westfalen jüngst nicht einmal am noch immer sieglosen Schlusslicht aus Ingolstadt vorbei.  <p> Dabei leuchtet es nicht gerade auf Anhieb ein, warum es für die Lilien in fremden Stadien besser flutscht: Schließlich hatte sich die Truppe von Dirk Schuster bislang bei ausnahmslos allen Auftritten der alternativlosen robusten Spielweise mit ganz, ganz wenig Ballbesitz verschrieben.  </pre>


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<pre> Seit zwei Partien ist Düsseldorf ungeschlagen und durch das sensationelle Remis in München wurde das Selbstvertrauen sicherlich gestärkt.  <p> Aufgrund des späten Ausgleichstreffers in der 96. Minute fühlte sich das vorzeitige Erreichen des Klassenziels allerdings nicht gerade wie eine Erfolgsgeschichte an; immerhin kann jedoch festgehalten werden, dass Ingolstadt nach dem 0:4 eine ordentliche Reaktion erkennen ließ.  <p>  Dortmund hat von 32-Heimduellen mit dem „Club“ 23 für sich entscheiden können und musste lediglich vier Mal als Verlierer vom Feld. Die bis dato letzte Heimpleite gegen die Franken gab es im November 1990 (0:2). <p>  Einziger Trost: Der Vorsprung auf die Gefahrenzone hat sich auch nach der Niederlage in der Fuggerstadt nicht geändert. Dennoch weiß auch 96-Coach Breitenreiter, dass es im Moment nicht gut läuft: „Wir haben es in den letzten Wochen einfach verpasst, die entscheidenden Schritte zu gehen.“  <p> Mit dem sogar souverän anmutenden 2:0-Erfolg sicherten sich die Blau-Weißen erst zum zweiten Mal im laufenden Kalenderjahr in einem fremden Stadion sämtliche drei Punkte — zuvor wurde schon der im Mai gefeierte Dreier in Darmstadt bei einem hoffnungslos abgeschlagenen Schlusslicht abgestaubt.  </pre>


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